Nachdem es die letzten Wochen im Fernsehen schon eine Häufung von Audrey Hepburn-Filmen gab, hat das Metropolis-Kino, das zur Zeit im Exil im ehemaligen Savoy am Steindamm (Nähe Hauptbahnhof) residiert, zu Weihnachten eine Hepburn-Reihe im Programm. Dann kann meiner einer auch im Kinosaal Audrey anschmachten. Frühstück bei Tiffany ist leider schon gelaufen, aber die anderen wichtigen Filme mit ihr (so viele hat sie ja nicht gedreht, da sie sich schon sehr früh aus dem Filmgeschäft zurückzog) liegen noch vor uns:
Ein süßer Fratz • DF
Fanny Face
USA1957, Stanley Donen, 103 min.
Mit Fred Astaire, Audrey Hepburn, Kay Thompson
»In diesem unterhaltsamen Musical unter der Regie von Stanley Donen spielt Fred Astaire einen Modefotografen, für den der Kameramann Richard Avedon als Vorbild aus dem >richtigen Leben< diente. Im Verlauf der Handlung verwandelt Astaires Charakter Audrey Hepburn in ein schickes Pariser Model — was einem sicher nicht allzu unwahrscheinlich vorkommt, vor allem im Hinblick auf die verzaubernde Atmosphäre des Films und die großartige Filmmusik von George Geshwin. Dieser Film, der auf einem nie produzierten Theaterstück basiert, ist einer der besten aus dem letzten Viertel von Astaires Karriere.« (Tom Keogh)
14.12. 19.00 / 15.12. 17.00
Charade • DF
USA1963, Stanley Donen, 113 min.
Mit Cary Grant, Audrey Hepburn, Walter Matthau
In Charade spielt Audrey Hepburn eine Pariserin, deren Gatte ermordet wird. Bald darauf muss sie feststellen, dass sie von vier Männern verfolgt wird, die auf der Suche nach dem versteckten Vermögen des verstorbenen Gemahls sind. Cary Grant spielt den Fremden, der ihr zu Hilfe eilt, wobei seine eigentlichen Motive im Unklaren liegen – könnte er am Ende sogar der Killer sein?»Regie in diesem Film von 1963 führte Stanley Donen, nicht ohne Grund aber sprach man vom >Hitchcock-Touch<: Der mögliche Betrug zwischen Liebenden, die stillschweigende Planung zwischen einem Mann und einer Frau, die ein Geheimnis teilen. Charade ist nicht so bedeutsam wie ein Hitchcock-Film, in Sachen Suspense jedoch kann er gut mithalten. Darüber hinaus bietet Donens Hochglanzproduktion jede Menge Gelegenheit, seine Stars hautnah zu erleben. In einer Hollywoodproduktion wie dieser möchte man, dass Cary Grant einfach nur Cary Grant ist und Audrey Hepburn niemand anders als Audrey Hepburn, und die beiden enttäuschen keineswegs.« (Tom Keog)
18.12. 17.00 / 19.12. 19.00 / 22.12. 19.30
Sabrina • DF
USA1954, Billy Wilder, 109 min.
Mit Humphrey Bogart, Audrey Hepburn, William Holden
Audrey Hepburn spielt die reizende junge Sabrina – die Tochter eines Chauffeurs –, die hoffnungslos in den Playboy David Larrabee verliebt ist. Bei diesem handelt es sich um den jüngeren Sohn der reichen Familie auf Long Island, für die ihr Vater arbeitet.
Um Sabrina ihren Jammer vergessen zu lassen, wird sie per Schiff zu einer Kochschule nach Paris verfrachtet. Während sie dort weilt, freundet sie sich mit einem Baron an, der ihr ein wenig Kultur nahe bringt – und sie ermutigt, ihren kindlichen Pferdeschwanz abzuschneiden. Bis zu ihrer Rückkehr nach New York hat sich Sabrina in eine kultivierte Frau verwandelt; dort angekommen, ist David wie verzaubert von ihr. Wie auch immer, sein älterer Bruder Linus (Humphrey Bogart) hat bereits Davids Hochzeit mit einer anderen Frau arrangiert, um eine Geschäftsverbindung zu besiegeln und muss somit David von Sabrina abbringen. Um dies zu bewerkstelligen, übernimmt Linus die Aufgabe, seinerseits um sie zu werben. – »Sabrina strotzt vor großartigen Dialogen und wundervollen schauspielerischen Leistungen: Man muss ihn einfach als romantisches Meisterwerk bezeichnen.« (Jenny Brown)
23.12. 17.00 / 27.12. 21.15 / 30.12. 17.00
Ariane – Liebe am Nachmittag • DF
Love in the Afternoon
USA1957, Billy Wilder, 130 min.
Mit Gary Cooper, Audrey Hepburn, Maurice Chevalier
Mr. X engagiert einen Privatdetektiv, um herauszufinden, mit wem seine Frau ihn betrügt. Als der Detektiv die Frau in den Armen des millionenschweren Playboys Frank Flannagan ertappt, informiert er ihren erwartungsgemäß wütenden Ehemann, der sofort ankündigt, den Ehebrecher zu töten. Ariane, Tochter des Privatermittlers, wird Ohrenzeugin des Gesprächs und warnt Flannagan vor dem wütenden Gatten, womit eine Reihe von nachmittäglichen Treffen zwischen ihr und dem Playboy beginnt.
23.12. 19.00 / 25.12. 17.00
Krieg und Frieden • DF
War and Peace
USA1956, King Vidor, 208 min.
Mit Henry Fonda, Audrey Hepburn, Mel Ferrer
Tolstois Romanepos gehört zu den bekanntesten Klassikern der russischen Literatur. Tolstoi schildert hier auf gesellschaftlich-politischer Ebene die Verhältnisse des zaristischen Russlands während der napoleonischen Kriege. – Natascha Rostowa liebt den Fürsten Andrej Bolkonski, ihre Liebe wird erwidert. Doch der Vater des Fürsten hält nichts von der Verbindung. Er schickt den Sohn für ein Jahr in den Krieg. Schwer verwundet kehrt Andrej zurück. Er stirbt und Natscha bleibt an der Seite des Grafen Besukow, mit dem sie einer friedlichen Zukunft entgegengeht.
25.12. 19.30 / 27.12. 17.00
Mehr Infos gibt’s unter: http://www.metropoliskino.de/
(Quelle: trashkidalex.wordpress.com)
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